Was ich sehe
Meine Vision ist eine Welt, in der Menschen sich – auch mit schwierigem, widersprüchlichem oder verletztem Erleben – würdevoll willkommen geheißen fühlen.
Eine Welt, in der wir sein können, wer wir sind, und werden dürfen, was schon längst in uns existiert.
In der wir unsere Bedürfnisse wahr- und ernst nehmen.
Und in der wir Räume schaffen, in denen immer wieder ein bisschen Magie auftauchen darf.
Was ich weiß
Wie man Integrale oder eine Multi-Skalen-Analyse rechnet.
Dass Menschen fast immer gute Gründe für das haben, was sie tun.
Dass mehr möglich ist, als wir für möglich halten.
Dass nicht alles möglich ist.
Dass ich eines Tages sterbe.
Dass wir die Welt nicht nur beobachten, sondern mitgestalten.
Dass ich sehr viel kann.
Dass ich nicht alles können muss.
Dass es manchmal eine gute Idee ist, wie ein Huhn gackernd durch einen Raum zu laufen. Am liebsten mit anderen, die mitmachen.
Was ich nicht weiß
Was die Zukunft bringt.
Warum wir zum Mond fliegen können und trotzdem Krieg führen.
Warum Züge immer dann pünktlich sind, wenn ich zu spät bin.
Wie man eine Krawatte bindet.
Wieso ich lange Zeit dachte, dass Nordkorea im Mittleren Osten liegt.
Was ein gutes Leben ist.
Warum wir hier sind.
Was vielleicht zwischen uns entsteht.
Was ich übe
Da sein. Zuhören. Wahrnehmen. Scheitern. Lachen. Weinen. Atmen.
